Thomas Schwarzenberger

Seit Mai 2002 ist Thomas Schwarzenberger Bürgermeister in Krün. Er war damals der jüngste Bürgermeister in unserem Landkreis. Viele außerhalb des Isartals trauten ihm höchstens eine Amtsperiode zu. Doch sie täuschten sich gewaltig. Thomas Schwarzenberger war nicht nur jung sondern gleichzeitig auch noch unerfahren, doch er hängte sich voll rein und übte das Bürgermeisteramt mit viel Herz, Seele und voller Überzeugung aus – und das spürten die Menschen in seinem Heimatdorf und gleichzeitig seine politischen Mitstreiter und sogar Gegner. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis er auch im Kreis- und Bezirkstag eine feste Größe wurde. Jetzt wirft er seinen Hut in den Ring, um an die Spitze unseres „Bezirks“ zu kommen. Wenn alles gut läuft, könnte er im Oktober 2023, tatsächlich zum Bezirkstagspräsidenten von Oberbayern gewählt werden. Ich glaube, er wäre ein sehr guter Nachfolger von Präsident Josef Mederer und wir könnten uns darüber freuen, dass der neue Präsident aus unserem Landkreis kommt. Wer mehr wissen möchte, sollte auf seiner Website: www.thomas-schwarzenberger.de vorbeischauen.

Woher wir uns kennen: Wir waren Arbeitskollegen bei der AOK und wir hatten in seinen letzten Jahren unsere Büros direkt nebeneinander. Auch im Personalrat waren wir einige Jahre zeitgleich engagiert. Es war eine schöne und immer wieder lustige Zeit mit ihm.

Episode 19: Glückswürmchen erobern das Oberland für das geplante Kinderhospiz in Polling MitMensch 2.0

Doris Bäumer begeistert mit ihrer privaten Spendenaktion das ganze Oberland: Mit gehäkelten Glückswürmchen wurden 140.000 Euro für das Kinderhospiz St. Martin in Polling gesammelt. Manchmal zeigt sich die Stärke einer Region nicht in großen Worten, sondern in stillen Gesten, die plötzlich eine enorme Kraft entfalten. Genau das hat Doris Bäumer aus dem Oberland geschafft. Mit ihrer Glückswürmchen‑Aktion hat sie Menschen berührt, verbunden – und am Ende eine Summe gesammelt, die selbst erfahrene Hospizmitarbeitende sprachlos macht. Aus einer kleinen Idee wurde eine Bewegung. Aus einem Symbol der Hoffnung wurde ein Netzwerk der Solidarität. Und am Ende stand ein Spendenbetrag, der weit über das hinausgeht, was man von einer privaten Initiative erwarten würde. Ein Betrag, der zeigt: Kinderhospizarbeit trägt man gemeinsam. Doris Bäumer hat damit nicht nur Geld gesammelt. Sie hat Aufmerksamkeit geschaffen für Familien, die oft jahrelang am Limit leben. Für Kinder, die besondere Pflege brauchen. Für Geschwister, die im Alltag zu wenig gesehen werden. Und für Einrichtungen, die jeden Tag versuchen, diesen Familien ein Stück Normalität, Leichtigkeit und Lebensfreude zurückzugeben. Diese Aktion ist ein Beispiel dafür, was möglich wird, wenn Mitgefühl auf Tatkraft trifft. Und sie erinnert uns daran, dass Kinderhospizarbeit nicht am Rand der Gesellschaft stattfindet – sondern mitten in ihr.
  1. Episode 19: Glückswürmchen erobern das Oberland für das geplante Kinderhospiz in Polling
  2. Episode 18: Das verkaufte Dorf – Wolfgang Buchwieser über Wohnungsnot, Tiny Houses und neue Wege für GAP“
  3. Episode 17: Heinz Pfeffer über Tradition, Politik und das echte Leben
  4. Episode 16: Claudia Zolk über Tradition, Politik und das echte Leben
  5. Episode 15: Daniel Schimmer über Tradition, Politik und das echte Leben

Hinterlasse einen Kommentar